Das Pflanzen Ries Pflanzenlexikon
Botanischer Name: Vitex agnus-castus
Plfanzenart: Laubgehölze
Deutscher Name:
Breitblättriger Mönchspfeffer
Mönchspfeffer
Weißer Mönchspfeffer
MOECHSPFEFFER
Verbreitung
Nordeuropa bis Sibirien und Japan sowie im arktischen Nordamerika. Im Unterwuchs trockener Kiefernwälder, auf Hoch- und Zwischenmooren und im Gebirge in den Zwergstrauchhecken. Auf sandigen, kiesigen, humusreichen und an Nährsalzen armen, sauren Böden.
Niedriger Zwergstrauch mit unterirdischen, wurzelnden Kriechtrieben, langsam wachsend.
10 bis 30 cm hoch.
Immergrün, wechselständig, klein, eiförmig, ledrig, oberseits glänzend, mittelgrün, unterseits heller.
Weiß bis rosa, in kleinen, endständigen Trauben, Einzelblüte glockig mit 4 nicht umgebogenen Zipfeln, Mai
Hochrot, kugelig, erbsengroß, Geschmack herbsauer, vielseitig verwendbar.
Oberflächennah, langtriebig, dünn, wenig verzweigt, Ausläufer treibend.
Sonnig bis halbschattig.
Sandig-humose oder torfige, frische bis nasse, saure Substrate. Bedarf an Stickstoff ist sehr gering.
Frosthart, Ausläufer treibend, Pflanzen werden nach KANNGIESSER etwa 13 Jahre alt, Früchte reifen sehr ungleichmäßig.
Sehr hübscher kleiner Bodendecker für Heidegärten und Rhododendron-Anlagen, gedeihen noch im Wurzelbereich von Birke und Kiefer, wenn der Standort nicht zu trocken ist. Benachbarung
Calluna, Gaultheria procumbens (mit der sie sich gut vergesellschaftet), Cornus canadensis, Empetrum nigrum, Erica in Arten und Sorten, Vaccinium myrtillus, Pernettya (Hintergrund), Arctostaphylos uva-ursi, Festuca ovina, Festuca scoparia, Veronica prostrata und Origanum vulgare 'Compactum'. Anmerkung
Vaccinium vitis-idaea verträgt Minderaldünger sehr schlecht, bei Nährstoffmangel sollte sie besser organisch gedüngt werden. Ökologie
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